Aktuelles

Faust? Klappt auch in der Grundschule!

München vibriert im Faustfestival. Auf über 100 Spielstätten und Ausstellungsflächen steht die Figur des Doktor Faustus im Mittelpunkt des Interesses. Oder Gretchen. Oder der gewitzte Gegenspieler Mephisto. Für Erwachsene ein hervorragende Sache, sich in den Faust-Stoff zu vertiefen. Mit oder ohne Johann Wolfgang von Goethe. Aber in den allermeisten Fällen wohl auch ohne Kinder. Dabei ist das Drama, richtig dargeboten, selbst für Kinder einer zweiten Grundschulklasse eine hervorragende Vorlesegeschichte.

An der Ichoschule haben wir es ausprobiert. Nicht erst zur großen Faustsause 2018, sondern bereits vor zwei Jahren. Teamleiter Hartmut Groß: "Ich hatte das Buch von Barbara Kindermann in der Sendlinger Straße antiquarisch gefunden. Bestens nacherzählt und hervorragend illustriert von Klaus Ensikat." Zahlreiche Originalzitate vermitteln einen möglichst authentischen Eindruck … Weiterlesen →

Bücher sind Freunde fürs Leben

Wer täglich im Beruf mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, weiß die Arbeit der Lesefüchse zu schätzen. Der Verband bayerischer Realschullehrer (brlv) unterstützt Organisationen, deren Arbeit seinen Zielen entspricht. Für die Lehrer ist es sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche einen frühzeitigen Kontakt zu Büchern bekommen. Dazu ist das Vorlesen von immenser Bedeutung. Für die Kinder kommen neben der Sprachförderung weitere wichtige Aspekte hinzu, betonte blvr-Geschäftsführer Ralf Neugschwender bei der Spendenübergabe in den Räumen des Lesefüchse Vereins: "Es schult die Geduld und Konzentrationsfähigkeit, so dass ihnen das Lernen leichter fällt. Ihre Chancen in der Schule werden besser." Und Bücher können sogar manchmal Freunde werden, die einen das ganze Leben begleiten, meint er. Das ist natürlich Wasser auf die  Mühlen unseres Vereins.

Die Spende in Höhe von 1.000 Euro überbrachten an den Lesefuchs-Vorsitzenden Hans Wanger der blrv-Schatzmeister Jakob Pritscher (r.), die Schriftführerin Heidi Schreiber  und Geschäftsführer Ralf Neugschwender.

(hpm)

Lesen Polizisten eigentlich Krimis? Vorlese-Tatort Polizeipräsidium München

Im Medienzentrum des Polizeipräsidiums geht es an den Vormittagen des 13. und 20. März hoch her: Insgesamt vier Klassen der zweiten und dritten Jahrgangsstufe sind eingeladen, im Presseraum spannenden Krimis zu lauschen. Polizeibeamte der Polizeiinspektionen 29 und 41 haben in ihren Bücherkisten gekramt und lesen Detektiv-Kurzgeschichten und Klassiker wie „Die Abenteuer der schwarzen Hand“ vor. Wer wird wohl der Täter sein? Die Schüler haben außerdem die Gelegenheit, einen Gefangenentransporter von innen zu erkunden und Fragen zur Polizeiarbeit zu stellen.

Die Lesungen finden im Rahmen des 17. Kinder-Krimifestes statt, das jährlich von Kultur- und Spielraum e.V., der Münchner Stadtbibliothek, dem Stadtjugendamt und dem Jugendkulturwerk veranstaltet wird. Zahlreiche Veranstaltungen wie beispielsweise in der Seidlvilla oder der Münchner Stadtbibliothek locken kleine Spürnasen und große Meisterdetektive ab 6 Jahren an. Ausführliche Informationen zu den zahlreichen Veranstaltungen sind unter www.kinderkrimifest.de zu finden.

(CA)

Keine Bücherschau ohne Lesefüchse

Lust auf  druckfrische, spannende neue Bücher? Oder wollen Sie lieber ein paar unverwüstliche Klassiker genießen? Unseren beiden Vorleserinnen Manuela Seidel und Michaela Hanauer-Dietmaier erwecken auf der Münchner Bücherschau Junior die tollsten Geschichten zum Leben.

An den zwei Bücherschau-Sonntagen am 4. März und 11. März greifen sie tief in ihre bunten Büchertaschen und zaubern die tollsten Abenteuer hervor. Beginn jeweils 13 Uhr. Treffpunkt ist die Schmöker-Ecke im zweiten Stock des Stadtmuseums. Der Eintritt ist natürlich frei. Der Besuch lohnt sich für jeden Lesefuchs,  denn hier werden vom 3. bis 11. März täglich von 9 bis 19 Uhr die Neuerscheinungen unzähliger Kinder-und Jugendbuchverlage präsentiert. Das gesamte Programm finden Sie unter http://www.muenchner-buecherschau-junior.de/

 

Seit 1955 ehrenamtlich tätig

Unsere Lesefüchsin Anna Rümmelein wurde mit der Auszeichnung "München dankt" geehrt, die von der Stadt für herausragende und nachhaltig ehrenamtliche Tätigkeit vergeben wird.
Diese Auszeichnung ist gar nicht einmal auf Initiative der Lesefüchse erfolgt. Da aber Frau Rümmelein auch aktive Lesefüchsin ist, bat man unseren Vorsitzenden Hans Wanger, die Urkunde zu überreichen. In der Begründung wurden jede Menge ehrenamtliche Tätigkeiten aufgeführt, tatsächlich zu viele, als dass man sie hier wiedergeben könnte. Kein Wunder - sie ist seit 1955 (nein, das ist kein Tippfehler!) für verschiendene Organisationen ehrenamtlich in München tätig - bei den Lesefüchsen mit dabei ist sie seit September 2014. Herzlichen Glückwunsch!
(me)

Umfangreiche Ehrung altgedienter Vorleser

Die jährliche Feier der Lesefüchse im Dezember hatte heuer einen ganz besonderen Charakter. Es galt langjährige Vorleserinnen und Vorleser zu ehren, die schon zehn Jahre oder länger aktiv sind. Und weil es das erste Mal war, dass die Lesefüchse ihre altgedienten Ehrenamtlichen ein klein wenig hervorheben wollten, gab es einen regelrechten Auszeichnungsstau. Kein Problem für den Vorsitzenden Hans Wanger, es war ihm viel mehr eine mehrfache Freude. Auf nicht weniger als 70 Personen kam unsere Geschäftsstellenleiterin Christine Ackermann (die selber schon zehn Jahre die Geschicke des Vereins verwaltet), als sie in den alten Unterlagen kramte. Davon hatten sich 34 Personen zur Weihnachtsfeier angemeldet. Also heraus zum Foto bitte! Wanger bedankte sich recht herzlich bei jeder Vorleserin und jedem Vorleser. Und er hatte noch eine weitere Nachricht an alle, … Weiterlesen →

Abendlicher Besuch im Rundfunkstudio

"Hansastraße 39 – linkes Gebäudeteil. Einfach an der weißen Metalltür zur linken Hand klingeln." So stand es in der Mail. Radio Feierwerk wollte kurz vor Weihnachten ein Schwerpunktthema senden über die Lesefüchse. Eingeladen hatte mich die Redakteurin Maria Fuchs. Schlau ausgesuchtes Personal, dachte ich mir. Ist eine Ehrensache, dass wir da mitmachen. Also bin ich an dem kalten Montag eine Woche vor Weihnachten am bereits dämmerigen Spätnachmittag von der S-Bahn in Richtung Hansastraße gestapft, auf dem Weg zur weißen Metalltür.

Besuch bei Feierwerk im Radiostudio. Niki und Nicola wollen von Hans-Peter Meier alles über die Lesefüchse wissen. Foto: Feierwerk

Bis auf das Klingeln jemand die Tür öffnet, dauert es eine geraume Weile. Es gibt keinen Türsummer. Das Studio liegt im ersten Stock, ganz am Ende eines langen Ganges mit lauter Redaktionsräumen und geschäftigen Redakteurinnen. Oben warten der achtjährige Nick und die 13jährige Jiulia, die mir als Kindermoderatoren ihre Fragen stellen wollen. Vorher müssen wir aber alle drei noch ein wenig warten und so gibt es erst einmal einen Kaffee für den Gast. Eher durchsichtig als stark. Das schont vermutlich die Stimme.

Im Studio selbst geht es eng zu. Unter den Plakaten an der Wand eigener Veranstaltungen steht … Weiterlesen →

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