Förderung durch die SWM Bildungsstiftung

Lesemen­toring an der Schwan­thaler Schule in München TV

Anita Werner, Hana Bogdahn, Martin Janke
Anita Werner, Lesefüchse; Hana Bogdahn, Schul­rek­torin und Martin Janke, SWM-Bildungs­stiftung bei der Scheck­übergabe in der Grund­schule Schwan­tha­ler­straße. Die Bildungs­stiftung unter­stützt das Lesemen­toring der Lesefüchse. Fotos: SWM

Die Bildungs­stiftung der Stadt­werke München unter­stützt erneut das Lesemen­toring der Lesefüchse mit einem hohen vierstel­ligen Betrag. Geschäfts­führer Martin Janke war dazu in die Schwan­thaler Schule gekommen, um einen symbo­li­schen Scheck an Anita Werner, der stell­ver­tre­tenden Vorsit­zenden der Lesefüchse zu überreichen. Bericht in münchen.tv.

„Wir fördern dieses Projekt sehr gerne erneut, damit es noch mehr Menschen erreichen kann. Und wir danken dem Verein und den vielen Ehren­amt­lichen für ihr anhaltend großes gesell­schaft­liches Engagement“, begründet Janke das SWM-Engagement: „Lesen können und dadurch auch sicherer im Sprach­ge­brauch zu werden, sind Kernkom­pe­tenzen. Durch die Stärkung dieser Fähig­keiten verbessern die Lesefüchse die Chance der Kinder und Jugend­lichen auf schulische sowie später auch beruf­liche Erfolge und somit erste Schritte in ein selbst­be­stimmtes Leben in unserer Gesell­schaft.“ Die SWM Bildungs­stiftung hatte das Projekt bereits von September 2023 bis Juli 2024 gefördert. Durch die erneute Förderung kann es auf weitere Grund­schulen ausge­weitet werden.

Große Nachfrage nach Lesementoring

Das „Lesemen­toring“ findet seit 15 Jahren mit großem Erfolg statt. In 13 Schulen sind wir mittler­weile tätig. Es werden ausge­wählte Materialien von Schul­buch­ver­lagen genutzt, ehren­amt­liche Lesementor*innen setzen diese in enger Zusam­men­arbeit mit der Klassen­leitung ein. Das Training findet in der Regel während des Unter­richts statt, deshalb stimmen sich Lehrkraft und der/die Mentor*in eng ab, welchem Kind wann, wo und vor allem wie am besten geholfen werden kann. Eine Übungs­einheit dauert etwa 30 Minuten und findet ganz persönlich für dieses Kind statt. Vom jewei­ligen Lerntempo hängt es ab, wie oft die Übungen statt­finden: Manchmal reichen zehn Einheiten, manchmal geht das Training aber auch über mehrere Schuljahre.

Lesementor Rosenberg beim Üben mit einem Kind
Lesementor Michael Rosenberg übt mit einem Kind schwierige Leseaufgaben.

Im Fokus der Lesefüchse sind vor allem Kinder aus sozial benach­tei­ligten Familien, sowie Kinder mit nicht­deut­scher Herkunfts­sprache. Lesefüchse-Vorstands­mit­glied Hans-Peter Meier: „Vor allem diese Zielgruppe leidet noch immer unter den Auswir­kungen der Corona-Pandemie mit Unter­richts­aus­fällen und Fernun­ter­richt. Sie können sich unter anderem schlechter konzen­trieren, sind unruhiger oder auch ungehal­tener. Wir haben Rückmel­dungen aus den Grund­schulen, dass die Lesefüchse dort teilweise 30 bis 40 Kindern pro Schule helfen könnten. Die Nachfrage ist also sehr groß, ebenso der Zeitbedarf. Deshalb danken wir für die Förderung durch die SWM Bildungs­stiftung, um dem Bedarf besser gerecht werden zu können.“