Lesementoring an der Schwanthaler Schule in München TV

Die Bildungsstiftung der Stadtwerke München unterstützt erneut das Lesementoring der Lesefüchse mit einem hohen vierstelligen Betrag. Geschäftsführer Martin Janke war dazu in die Schwanthaler Schule gekommen, um einen symbolischen Scheck an Anita Werner, der stellvertretenden Vorsitzenden der Lesefüchse zu überreichen. Bericht in münchen.tv.
„Wir fördern dieses Projekt sehr gerne erneut, damit es noch mehr Menschen erreichen kann. Und wir danken dem Verein und den vielen Ehrenamtlichen für ihr anhaltend großes gesellschaftliches Engagement“, begründet Janke das SWM-Engagement: „Lesen können und dadurch auch sicherer im Sprachgebrauch zu werden, sind Kernkompetenzen. Durch die Stärkung dieser Fähigkeiten verbessern die Lesefüchse die Chance der Kinder und Jugendlichen auf schulische sowie später auch berufliche Erfolge und somit erste Schritte in ein selbstbestimmtes Leben in unserer Gesellschaft.“ Die SWM Bildungsstiftung hatte das Projekt bereits von September 2023 bis Juli 2024 gefördert. Durch die erneute Förderung kann es auf weitere Grundschulen ausgeweitet werden.
Große Nachfrage nach Lesementoring
Das „Lesementoring“ findet seit 15 Jahren mit großem Erfolg statt. In 13 Schulen sind wir mittlerweile tätig. Es werden ausgewählte Materialien von Schulbuchverlagen genutzt, ehrenamtliche Lesementor*innen setzen diese in enger Zusammenarbeit mit der Klassenleitung ein. Das Training findet in der Regel während des Unterrichts statt, deshalb stimmen sich Lehrkraft und der/die Mentor*in eng ab, welchem Kind wann, wo und vor allem wie am besten geholfen werden kann. Eine Übungseinheit dauert etwa 30 Minuten und findet ganz persönlich für dieses Kind statt. Vom jeweiligen Lerntempo hängt es ab, wie oft die Übungen stattfinden: Manchmal reichen zehn Einheiten, manchmal geht das Training aber auch über mehrere Schuljahre.

Im Fokus der Lesefüchse sind vor allem Kinder aus sozial benachteiligten Familien, sowie Kinder mit nichtdeutscher Herkunftssprache. Lesefüchse-Vorstandsmitglied Hans-Peter Meier: „Vor allem diese Zielgruppe leidet noch immer unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie mit Unterrichtsausfällen und Fernunterricht. Sie können sich unter anderem schlechter konzentrieren, sind unruhiger oder auch ungehaltener. Wir haben Rückmeldungen aus den Grundschulen, dass die Lesefüchse dort teilweise 30 bis 40 Kindern pro Schule helfen könnten. Die Nachfrage ist also sehr groß, ebenso der Zeitbedarf. Deshalb danken wir für die Förderung durch die SWM Bildungsstiftung, um dem Bedarf besser gerecht werden zu können.“