Zombert und der mutige Angsthase

Details

Autor: Kai Pannen

Illustrator: Kai Pannen

Verlag: Tulipan

ISBN: 978–3‑86429–334‑4

empfohlen von: Evi-Anna Disabato

in der Stadtbibliothek: In fast allen Stadt­teil­bi­blio­theken vorhanden.

zu finden im Interessenkreis: Kinder / Lesen lernen

unter der Signatur: k PAN

Konrad ist ein ganz normaler Junge, vielleicht nicht ganz so mutig, denn die großen Jungs in der Schule rufen ihn immer “Angsthase”. Um seinen Mut unter Beweis zu stellen, soll er auf dem ururalten Friedhof der Stadt einen ganzen Tag verbringen. Dort treiben angeblich menschen­fres­sende Monster ihr Unwesen…

Konrad schlottern schon gewaltig die Knie, als er dort auf Zombert trifft. Zombert heißt eigentlich Norbert und ist ein Zombie, deshalb nennen ihn alle Zombert. Das coolste an ihm ist, dass er seine Arme und Beine, ja sogar seinen Kopf und seine Nase abnehmen und jede Menge Kunst­stücke damit vorführen kann. Er ist gar nicht so schrecklich, wie man es von einem Zombie erwarten würde, isst viel lieber Frucht‑, als Menschen­fleisch und hat ganz eindeutig einen Hang zum Unfug. Gemeinsam mit Zomberts Hund Waldi und dem frechen Papagei Plapperkai erfor­schen die beiden Jungs  den Friedhof und ärgern dabei den alten Fried­hofs­wärter Ignaz. Schnell werden sie zu Freunden und zeigen schließlich auch den anderen Kindern der Schule, wer hier die wirklichen Angst­hasen sind.

Eine kurzweilige und lustige Geschichte über eine ungleiche Freund­schaft, die aufzeigt, wie man seine Ängste überwinden kann und dass man nicht immer cool sein muss, um mutig zu sein. Sie ist witzig geschrieben und vom Autor Kai Pannen selbst liebevoll illus­triert. Ein kleines bisschen gruselig ist sie auch, aber nur zu Beginn und die farben­frohen und detail­lierten Zeich­nungen machen Freude, das Buch in die Hand zu nehmen.

Diese Geschichte eignet sich prima als erstes eigenes Leseaben­teuer für mutige Lesean­fänger, die Spaß an witzigen Grusel­ge­schichten haben. Dank der gut lesbaren Schrift, der kurzen Kapitel und des auf Erstleser abgestimmten Wortschatzes werden sie nicht überfordert, sondern in subtilen Buchsta­ben­spielen in ihrem Lesebe­wusstsein gestärkt.