Zarah & Zottel - Ein Pony auf vier Pfoten

Details

Autor: Jan Birck

Verlag: Sauerländer

ISBN: 978-3-7373-5349-6

empfohlen von: Christel Günther

in der Stadtbibliothek: Erhältlich in fast allen Stadtteilbibliotheken und Am Gasteig

zu finden im Interessenkreis: Kinder / A – Z

unter der Signatur: k BIR

Zarah ist neu im Viertel und ganz schön einsam, denn Mama hat keine Zeit für gar nichts. Und dann macht sie auch noch einen Höllenlärm in der Wohnung, so dass Zarah sich die Ohren zuhalten muss und in den Aufzug flüchtet.  Nicht mal die Kinder im Hof wollen mit ihr spielen und Hubert, der BASTA-Junge schickt sie wieder dahin zurück, wo sie herkommt. Die Kinder im Hof fahren Skate­board und dummer­weise kennt Zarah niemanden.

Auch bei Mama findet sie kein Verständnis, auch sie schickt sie wieder dahin zurück, wo sie herkommt, nämlich in den Hof, um dort einen Freund zu finden. Da Zarah sich sicher ist, dass der BASTA-Junge sie gleich wieder nach oben schicken würde, geht sie in ihr Zimmer, versteckt sich in ihrem Nest und liest ihr Lieblingsbuch über Indianer, die auf Pferden reiten.

Und so entsteht in Zarah der Wunsch nach einem Pferd, dass ihr Freund sein will. Auf jeden Fall muss das Pferd in den Aufzug passen, deshalb kommt nur ein Pony infrage. Und sie weiß auch schon, wo sie das Pony bekommt: nämlich in dem „Laden für alles“. Und tatsächlich hat der Verkäufer ein „Pony“ für sie, und sie kann auch tatsächlich darauf reiten. Und weil das „Pony“ so schön zottelig ist, nennt sie es  Zottel.

Im Hof lachen die anderen Kinder sie aus, als sie ihren neuen Freund Zottel als Pony vorstellt, denn Hubert stellt sogleich fest, dass dieses Pony Hundefüße hat.  Zarah und Zottel pfeifen auf Hubert und seine Freunde und reiten zum Aufzug: Gottseidank, Zottel passt rein. Das ist erst einmal das Wichtigste, damit Zottel auch in die Wohnung kann.

Nur Mama stellt fest, dass sie gar kein Geld hat, um Zottel zu bezahlen. Aber wenigstens darf Zottel noch zum Essen bleiben, bevor sie ihn wieder zurück­bringen muss.

Wie es nun dazu kommt, dass Zarah Zottel doch behalten kann und die Kinder im Hof ihre Freunde werden, möchte ich hier nicht verraten.

Eine zauber­hafte Geschichte über den Beginn einer großen Freund­schaft,  erzählt von kindlichen Sehnsüchten nach Gebor­genheit – lebensklug, voller Tiefgang und mit einem Augenzwinkern.

Diese absolut liebens­werte und zu Herzen gehende Geschichte mit wunder­baren Illus­tra­tionen eignet sich perfekt zum Vorlesen. Mittler­weile gibt es bereits zwei Folgebände.