Wie der kleine Fuchs das Christkind sucht

Details

Autor: Ulrike Motschiunig

Illustrator: Florence Dailleux

Verlag: G & G Verlag 2024

ISBN: 978–3‑7074–2637‑3

empfohlen von: Christel Günther

in der Stadtbibliothek: HP8

zu finden im Interessenkreis: Saison­li­te­ratur / Bilderbuch / Weihnachten 

unter der Signatur: b DAI

Es ist frostig kalt geworden im dichten Wald und über Nacht ist etwas Beson­deres passiert. Als der kleine Fuchs erwacht und neugierig seinen Kopf aus dem Fuchsbau streckt, traut er seinen Augen kaum. Alles war mit einer weißen und glitzernden Schnee­decke bedeckt. Voller Freude hüpft er in den pulvrigen Schnee und genießt die Schneeflocken.

Plötzlich hört er Menschen­stimmen. Zwei Kinder mit ihrem Papa sammeln Zweige, um damit die Fenster für das Christkind zu schmücken. Geschwind läuft er zu seiner Mama, um sie zu fragen, ob sie das Christkind kennt. Die Fuchsmama kennt das Christkind nicht, glaubt aber, dass die Menschen sich sehr freuen, wenn es zu ihnen kommt.

Ob die anderen Tiere im Wald mehr über das Christkind wissen? Die Elster kennt es auch nicht, weiß aber, dass das Christkind Schätze hinter­lässt. Das Reh hat schon einmal von dieser beson­deren Nacht durch ein helles, zartes Bimmeln gehört. Die Eule weiß nur, dass das Christkind den Frieden bringt, aber gesehen hat sie es auch nicht. Als der kleine Fuchs wissen will, was denn Frieden ist, hat die Eule aber schon wieder ihre Augen geschlossen.

Der freche Dachs, der nicht an den Menschenkram vom Christkind glaubt, lacht den kleinen Fuchs sogar aus.

Aber der kleine Fuchs lässt sich nicht beirren, er hat eine wunderbare Idee, wie er das Christkind in den Wald locken kann. Für den Abend lädt er alle Tiere zur Futter­krippe ein, um gemeinsam aufs Christkind zu warten.

Aber schon am Nachmittag läuft er noch einmal zur Futter­krippe und staunt, sie ist prall mit Futter gefüllt, also muss das Christkind wohl da gewesen sein. Aber bei dem gemein­samen Treffen der Tiere fehlt es, zur großen Enttäu­schung des kleinen Fuchs.

Die Texte passen gut zu den Bildern, die farblich wunderbar gestaltet sind, ohne überladen zu wirken.