Tafiti – Ein Glücksschwein mit Pinselohren

Details

Autor: Julia Boehme

Illustrator: Julia Ginsbach

Verlag: Loewe Verlag 2026

ISBN: 978–3‑7432–2051‑5

empfohlen von: Christel Günther

in der Stadtbibliothek: In fast allen Stadtteilbibliotheken 

zu finden im Interessenkreis: Kinder / Lieblingsfiguren 

unter der Signatur: k BOE

Dass Tafiti und Pinsel durch dick und dünn gehen, ist seit mittler­weile 23 Büchern bekannt. Und das ist auch in diesem aller­neu­esten Band Nummer 24 der Fall. Und der hat es in sich.

Zeit für Kuchen! Dafür braucht Omama aller­dings Affen­orangen. Und weil es schon so lange nicht mehr geregnet hat, wachsen in Omamas Garten derzeit keine Affen­orangen. Aber dank Pinsels ausge­zeich­netem Schwei­ne­rüssel, mit dem er prima riechen kann, haben sie schließlich einen Affen­oran­genbaum gefunden. Nur leider hängen die Orangen zu hoch.

Pinsel schafft es aber, dass sie trotzdem zu vielen, vielen Orangen kommen. „Du bist ein echtes Glücks­schwein“ jubelt Tafiti.

Stolz will Pinsel nun auch den anderen Tieren Glück bringen. Und das gelingt ihm auch bei Strauß Nolo und seiner Familie, bei Mama Matemba und den Ameisen. Aber dann ist Pinsels Glücks­strähne erst einmal vorbei, denn King Kofi nimmt ihn als sein könig­liches Glücks­schwein gefangen und will ihn selbst­ver­ständlich fressen. Ob und wie Tafiti Pinsel aus den Fängen von King Kofi befreien kann, wird hier nicht verraten.

Ich habe diese Geschichte meinen Kindern aus der ersten Klasse vorge­lesen und schon vorher um ihre Mithilfe gebeten, dieses Buch zu bewerten. Hier kommen ihre Origi­nal­aus­sagen: „So schöne Bilder!“ „Ist der Tafiti schlau!“ „Der Löwe ist aber schon ein bisschen dumm.“ „Ist das lustig, dass King Kofi lispelt.“ (Sie haben es gleich nachge­macht.) „King Kofi ist ja richtig gemein, dass er Pinsel fressen will“. Und „Frau Günther, Du musst unbedingt schreiben, dass es im Bauch ganz doll kribbelt“. Mehr kann ich auch nicht hinzu­fügen, wir haben zwei schöne spannende Vorle­se­stunden gehabt.