
Details
Autor: Juli Wind
Illustrator: Ulrike König
Verlag: Fischer Sauerländer 2025
ISBN: 978–3‑7373–7440‑8
empfohlen von: Christel Günther
in der Stadtbibliothek: Bogenhausen, Fürstenried, Giesing, Isarvorstadt, Laim, Maxvorstadt, Neuhausen, Pasing, Sendling, Waldtrudering, HP8 und im Motorama
zu finden im Interessenkreis: Bilderbuch / Miteinander leben
unter der Signatur: b WIN
Heute werden zwei Neue in der Wurzelzwerge-Kita erwartet: Stachel, das Stachelschwein und Stunk, das Stinktier. Die beiden haben es nicht leicht, denn sie sind nicht wie die anderen in der Kita.
Da ist zum einen Stachel, ein Stachelschwein. Der immer sofort seine pieksigen Stacheln ausfährt, wenn er Angst hat. Und er hat ständig Angst. Da das ganz schön weh tut, wenn man sich an denen sticht, halten sich alle von ihm fern.
Und dann Stunk, ein Stinktier, der Gestank verbreitet, wenn er wütend ist. Und das ist bei ihm ein Dauerzustand. Er ist leider sehr unhöflich und pupst die anderen extra voll. Da kann es schon mal passieren, dass sogar Frau Bär durch seine Pupse in Ohnmacht fällt.
Frau Bär setzt die beiden Neuen nebeneinander, da niemand von den anderen etwas mit ihnen zu tun haben will. Selbst Stachel und Stunk stellen fest, dass sie anders als die anderen sind und auch ganz schön komisch. Zum Glück finden die Beiden sich nett und werden Freunde.
Denn zu zweit komisch sein, ist gar nicht so schlecht, sondern eigentlich ganz cool. „Monsterpieks und Pupskanone“ wie Stachel kichernd feststellt, „wonach klingt das für Dich?“ “Allerbeste Freunde“ murmelt Stunk. Kaum stellen sie fest, dass zusammen komisch sein richtig Spaß macht, entdecken auch die anderen, wie cool die zwei Neuen sind.
Die Geschichte lebt von den Dialogen und den wirklich lustigen und ausdrucksstarken Bildern. Die Blicke, die Gesichtsausdrücke, die Gestiken der Tiere sind wirklich gut getroffen und machen die Geschichte extrem lebendig. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Pupswitz, aber das kommt ja bei Kindern immer gut an.
Zwei ungleiche Freunde, die eigentlich immer allein waren, bevor sie sich angefreundet haben. Und es ist okay, jemanden zu mögen, auch wenn er ganz anders ist.