Schatten ist für alle da

Details

Autor: Chris­tiane Wittenburg 

Illustrator: Katja Jäger

Verlag: CalmeMara Verlag 2026

ISBN: 978–3‑948877–87‑3

empfohlen von: Anke Nienhoff

in der Stadtbibliothek: noch nicht vorhanden

Es ist ein heißer Sommertag auf dem Land: ein Bauernhof, viele verschiedene Tiere, wenig Schatten. Wer kann, sucht Abkühlung unter einer alten Eiche. Kuh, Ziegenbock und Hund haben sich schnell breit gemacht. Als nach und nach weitere Tiere den Schatten suchen, ist irgendwann kein Platz mehr unter der Eiche.

Ausge­rechnet die Ente Regente mit ihren liebevoll gezeich­neten Küken bringt das Fass (eigentlich den Schat­ten­platz) zum Überlaufen. Es bricht Streit aus. Wem gehört der Baum? Wer bestimmt, wer im Schatten liegen darf?

Wir sehen auf kindge­rechte Weise, wie Gemein­schaft gelingen kann. Zusammen und mit viel Spaß entwi­ckeln die Tiere einen Hitze-Überlebens-Plan, um der Wärme zu trotzen. Und ganz nebenbei lernen sie, was es heißt, Konflikte gleich­be­rechtigt und demokra­tisch zu lösen.

Mit detail­reichen und lustigen Bildern, sowie humor­vollen Texten lassen wir uns von den Tieren auf eine sommer­liche Blumen­wiese mitnehmen, mit den Heraus­for­de­rungen des Zusam­men­lebens auf einem Hof.

Vorle­se­faktor: Das Buch ist optimal zum Vorlesen ab sechs Jahren und bietet Möglich­keiten, Themen wie Gemein­schaft, Gleich­be­rech­tigung, Lösungen finden und Demokratie zu erläutern. Es zeigt, wie fairer Umgang geht, da jedes Tier seine eigenen Ideen und Fähig­keiten einbringen kann – unabhängig von Größe, Aussehen oder Alter. Am Ende erläutert das weise Pferd Wiesen­grund noch verschiedene politische Systeme, inklusive Grund­gesetz und Wahlen.

Mit dem Kauf dieses Buches werden nicht nur (tierisch) soziale Projekte unter­stützt, sondern die Idee einer bunten, toleranten Gesell­schaft diskutiert.

Beim Vorle­se­einsatz haben die Kinder sofort reagiert und viel Wert auf Fairness, gleiche Rechte und eine gute Lösung gelegt: „Die kleinen Enten brauchen doch am wenigsten Platz und dürfen nicht in den Schatten? Ungerecht!“