Oskar und der sehr hungrige Drache

Details

Autor: Ute Krause

Illustrator: Ute Krause

Verlag: Oetinger

ISBN: 978-3789167485

empfohlen von: Eva Sucharowski-Gall

in der Stadtbibliothek: Neuhausen, Pasing, Schwabing und Sendling

zu finden im Interessenkreis: Bilderbuch / A-Z

unter der Signatur: b KRA

Ein Drachen-Menschen-Buch – höchst amüsant und sehr zu empfehlen.

Es geht hier um ein Dorf, das wohl verpflichtet ist, regel­mäßig mit Prinzes­sinnen den erwachten Drachen auf dem Drachenberg zu füttern. Es gibt aber keine Prinzes­sinnen mehr, also müssen die Kinder ran. Es wird ausgelost und es erwischt Oskar, der sich mit Rucksack auf dem Pferd auf den Weg macht. Der Drache ist empört, das sei ja höchstens ein Snack, keine Mahlzeit.

Oskar kennt aber „Hänsel und Gretel“ und weiß, was man dem Drachen vorschlagen kann: Mästen, Oskar muss gemästet werden. Da Oskar bei seiner Mutter das Kochen gelernt hat, kann er das selbst übernehmen. Der Drache bekommt eine Einkaufs­liste und Oskar legt los. Am Anfang weigert sich der Drache, mitzu­essen. Das sei schließlich „blödes Menschen­essen“, zuletzt aber kocht Oskar für ihn mit. Ganz köstliche Rezepte hat er, stets mit Vorspeise oder Suppe, Haupt­ge­richt und Nachtisch. Als der Drache nach einiger Zeit kontrol­lieren will, ob sich Oskar zu einer Haupt­mahlzeit gemausert hat, muss der sich etwas Lebens­ret­tendes einfallen lassen, damit es ihm nicht an den Kragen geht. Er kann den Drachen überzeugen, dass es sinnvoller ist, ihn am Leben und kochen zu lassen, als ihn zu fressen.

Zuletzt: Versöhnung zwischen dem Drachen und dem Dorf, Oskar und der Drache eröffnen ein Restaurant am Drachenberg, das von Drachen und Dörflern besucht wird.

Das Buch kam in meiner 2. Klasse sehr gut an.  Folgende Pluspunkte hat es: Sehr schöne Zeich­nungen, dafür sollte man sich Zeit lassen. Die Rezepte von Oskars Mama können ergänzt werden durch die Lieblings­ge­richte der Kinder, man kann über Essen und Kochen reden. Der Bezug zu Hänsel und Gretel kann ausgebaut werden, falls die Kinder das Märchen nicht kennen.

Fazit: Ist lustig und zu empfehlen!