Emil Einstein - Die Biber sind los!

Details

Autor: Suza Kolb

Illustrator: Anja Grote

Verlag: Coppenrath Verlag 2026

ISBN: 978–3649649687

empfohlen von: Helga Jesberger-Fischer

Emil ist ein Erfinder. In seinem Labor bastelt er so geniale Dinge wie eine TÜM, eine Tier-Übersetzer-Maschine. Mit ihr kann er Tiersprachen verstehen. Auch ein Erfin­der­mobil hat er sich gebaut, eine Seifen­kiste, die mit Apfelsaft betrieben wird. Emils Eltern sind Tierärzte und seine besten Freunde sind Leonardo, der Kater der Nachbarin Pfeifen­deckel, Kauzi, ein etwas tollpat­schiger Waldkauz, und Bertha, eine Haselmaus, die in seiner Werkstatt in einem Puppenhaus wohnt. Mit seiner TÜM kann er sich bestens mit ihnen unterhalten.

Eines Morgens kommt Kater Leonardo aufgeregt miauend zu Emil. Als Emil seine TÜM einschaltet, versteht er, was Leonardo so dringend sagen will: Frau Pfeifen­deckel braucht Hilfe. In ihrem Garten haben Biber ihre Apfel­bäume angenagt. Keine Äpfel im Herbst, das wäre eine Katastrophe. Ohne Äpfel kein Apfelsaft für das Erfin­der­mobil. Außerdem schmeckt der Saft besonders gut. Emil muss also schnelle Hilfe organisieren.

Gemeinsam mit Leonardo und Kauzi macht er sich auf die Suche nach den Übeltätern. Sie können sie zunächst nicht finden, deshalb legen sie sich abends auf die Lauer. Tatsächlich taucht eine ganze Biber­fa­milie auf und will sich gerade wieder über die Apfel­bäume hermachen. Mithilfe der TÜM können die Freunde mit den Bibern reden. Es stellt sich heraus, dass die Biber­eltern für ihre Jungen dringend Baumrinde brauchen. Die Bäume an ihrem Bach wurden von Menschen mit Draht umwickelt, so dass sie dort keine Nahrung mehr finden können. Emil verspricht ihnen zu helfen. Mit seinem Erfin­der­mobil erkundet er die Gegend und findet ein geeig­netes neues Zuhause für die Biber­fa­milie, einen kleinen See ganz in der Nähe. Dort kann die Biber­fa­milie eine neue Biberburg bauen und findet auch genug Bäume zum Sattwerden.

Die Geschichte ist spannend und lustig erzählt. Vor allem die TÜM hat es mir angetan. Wer wünscht sich nicht, die Tiersprache verstehen zu können? Besonders sind auch die Mitmach-Aktionen im Buch, unter anderem eine Anleitung, wie man Bäume nachpflanzt und ein Tipi aus Weiden­zweigen baut, auch ein kleines Quiz zum Leben der Biber und vieles mehr. Die Illus­tra­tionen sind hübsch farbig, die Tiere liebenswert dargestellt.

Mit “Emil Einstein – Die Biber sind los” wird die erfolg­reiche Kinder­buch­reihe “Emil Einstein” in 2026 für Erstleser neu aufgelegt. So macht Lesen lernen Spaß!