Die allerbeste Prinzessin

Details

Autor: Ursula Poznanski

Illustrator: Sabine Büchner

Verlag: Loewe Verlag 2018

ISBN: 978-3-7855-8578-8

empfohlen von: Eva Sucharowski-Gall

in der Stadtbibliothek: In allen Stadtteilbibliotheken und im Motorama

zu finden im Interessenkreis: Bilderbuch /A - Z

unter der Signatur: b BUE

Bianca, Violetta und Rosalind sind drei ungewöhn­liche Prinzes­sinnen. Der geplagte Vater, der König, will sie deshalb verhei­raten. Denn dann muss sich ein anderer mit ihnen herum­ärgern, mit Regen­würmern im Bett, Marmelade in den Schuhen, einer versteckten Krone und Kaugummi auf dem Thron.

Trotz all seiner Bemühungen ist nur ein Prinz bereit als Heirats­kan­didat aufzu­tauchen. Sein Besuch wird angekündigt. Unter den Schwestern entbrennt nun ein erbit­terter Wettkampf um den Prinzen. Sie machen sich extra schön. Natürlich hält sich jede für die schönste und beste Prinzessin, das tun sie giftig kund.

Es wird turbulent. Bei der Strei­terei landen sie alle im Schloss­teich, klettern auf Bäume, bewerfen sich mit Äpfeln, Birnen und Kirschen und den Prinzen aus Versehen mit einem Stein. Der macht verschreckt einen Rückzieher und gibt vor, noch ein paar Drachen jagen zu müssen. Er komme also in einem Jahr wieder, denn so lange braucht man für die Jagd.

Das weckt wieder den Ehrgeiz der drei Prinzes­sinnen. Drachen jagen, das geht bei ihnen viel schneller! Sie satteln ihre Pferde und reiten in die Berge. Während der Prinz und der Vater die Ruhe genießen und Schach spielen, denken sich die Mädchen eine Strategie aus, wie man Drachen fängt. Eine sehr erfolg­reiche Strategie! Die gefan­genen Drachen schicken sie dem Vater und dem „langwei­ligen“ Prinzen. Ein absolut witziger Rollentausch!

Ursula Poznanski hat mit die „Die aller­beste Prinzessin“ eine witzige Märchenper­si­flage geschrieben, und Sabine Büchner hierzu wunder­baren Bildern gefunden. Das Bilderbuch ist zum Vorlesen für die erste und zweite Klasse geeignet. Für die Bilder sollte man viel Zeit einplanen, die Details sind liebevoll gestaltet. Die Kinder genießen und lieben das. Auf diese Weise kann man sie dazu bringen, selbst Geschichten zu den Bildern zu erzählen.