Aktuelles

Die phantastische Wirkung frühen Vorlesens

Das ist auch für erfahrene Schwabinger Vorleserinnen wir Anna Scharnagl und Irene Purper eine Seltenheit: Eine Feierstunde in der Bibliothek mit 150 und 120 Stempelzeichen. Foto: privat

Man sagt, Kinder, die bereits vor ihrer Geburt im Bauch der Mutter klassische Musik gehört haben, werden später ganz sicher zu hervorragenden Instrumentalisten, wenigstens zu begeisterten Operngängern. Das aber auch pränatales Geschichten-hören prägend ist, das war dem breiten Publikum bisher weitgehend unbekannt. Für die Lesefüchse und ihre 300 Münchner Vorleser ist das allerdings gar nicht so verwunderlich, sind sie doch ganz nah dran an solchen Verbindungen. Wer früh hört, wird ein guter Zuhörer.

In der Stadtbibliothek Schwabing ließ sich jetzt ein überzeugender Fall von frühestkindlicher Prägung verfolgen. Der kleine Emil Döring hat dort seit seinem vierten Lebensjahr … Weiterlesen →

Lesefüchse feiern im Verkehrszentrum

"Willkommen" leuchtete die Schrift rot vom Dach eines BMW-Mini Polizeiwagens, der rechts vom Haupteingang des Verkehrszentrums auf der Schwanthaler Höhe geparkt hatte. Dort, wo sich sonst nur Fußgänger oder die reparaturbedürftige 4,50 Meter große Fiberglasschnecke aufhalten. Die Lesefüchse feierten ihr 13. Lesefest und die Münchner Polizei war mit einem Großaufgebot mit dabei. Schließlich hatte Polizeipräsident Hubertus Andrä die Schirmherrschaft übernommen. Und so trafen kurz vor neun Uhr aus dem gesamten Stadtgebiet rund 250 Kinder, zehn eingeladene Schulklassen der ersten und zweiten Grundschulstufe, mit einem Lehrer und lauter Lehrerinnen im alten Messepark ein. Das erste große Hallo gab es gleich am Eingang, denn die Polizei hatte ihren großen Lesefuchs mitgebracht: Einen naturgetreue nachgebildeten Fuchs (ein Kostüm, in dem eine leibhaftige Polizistin steckte) der die Kinder mit Handschlag begrüßte.

Die Leiterin des Verkehrszentrums, Dr. Bettina Gundler, hatte den Lesefüchsen erlaubt, einige der Museumsstücke zu Leseinseln umzufunktionieren. Und so erwachten zwei Straßenbahnen, der Güterzug und der ehemalige Mitropa-Speisewagen wieder zu ganz … Weiterlesen →

Die Laimer Vorleser brechen alle Rekorde

Teneung David Lee, so heißt der neunjährige neue Rekordhalter hinter der Urkunde, die er für 200 Lesestunden in Laim erhielt. In der zweiten Reihe hinter ihm (v.l.): Die Lesefüchsinnen Adele Wolf, Yentl Koeppen und Helga Riederer. Und neben ihnen Eva Fetzer, die Bibliotheksleiterin. Foto: HPM/ Lesefüchse

Der neueste Rekordhalter aus der Stadtbibliothek Laim heißt Teneung David Lee. Der neunjährige Münchner mit koreanischen Eltern, er geht auf die Lukas-Schule, hatte bereits vor zweieinhalb Jahren die magische Schallgrenze von 100 Vorlesestunden durchbrochen. Nun hat er weitere einhundert Mal donnerstags den Vorleserinnen im Team von Adele Wolf und Helga Riederer zugehört. Und seine kleine Schwester Mina, die auch immer mit dabei ist, hat erst vor kurzem ihre 100 Stempel geschafft.

Sein Lesegeheimnis ist zugleich sein Vorlesegeheimnis: … Weiterlesen →

Ein Scheck von OCLC

Gabriele Wolberg (Mitte) kam mit einem Scheck in der Tasche und den besten Wünschen für die Arbeit der Lesefüchse zu uns in die Geschäftsstelle. Unser Vorsitzende Stefan Inderst und das Vorstandsmitglied Dr. Traudl Hömberg dankten. Foto: HPM

Unsere liebsten Besucher sind diejenigen, die sich für unsere Arbeit interessieren, als Vorleser anmelden oder als Spender unseren gemeinnützigen Verein unterstützen. Vor einigen Tagen kam Gabriele Wolberg im Auftrag ihrer Firma zu uns in die Blutenburgstraße , um den Lesefüchsen einen ansehnlichen Geldbetrag zu überbringen. Sie arbeitet in Oberhaching als Communication Executive für OCLC (Online Computer Library Center), eine weltweit tätige Bibliothekskooperative die Software für Bibliotheken entwickelt. Dazu zählt unter anderem WorldCat, mit mehr als 44 Millionen. Datensätzen das weltweit … Weiterlesen →

Der Fuchs kam ganz persönlich

Ein Lesefuchs aus Plüsch, so groß wie ein Mensch, darin versteckt eine Polizeibeamtin, kommt zu Veranstaltungen der  Münchner Polizei gemeinsam mit den Lesefüchsen. Foto: AED

Spannung war angesagt am Vormittag des 4. April 2019. Wo? Am Tatort in der Polizeiinspektion 41 in München-Laim.

Im Rahmen des 18. Kinder-Krimifestes wurden zwei Münchner Schulklassen aus der 2. und 3. Jahrgangsstufe zu interaktiven Spürnasen und lauschten spannenden Krimi-Geschichten, vorgetragen von Kontaktbeamtinnen und -beamten. Was die „schwarze Hand“ wohl als nächstes für Abenteuer erleben und Rätsel lösen wird? Begeistert und aufmerksam hörten die jungen Ermittler der Lesung aus Hans Jürgen Press Lektüre zu und durften im Anschluss mit einem digitalen Abstimmungsgerät Fragen zu den einzelnen Episoden beantworten.

Als Detektive erkundeten sie nach der Lesung die Polizeiinspektion und konnten dabei sogar ausprobieren, wie es sich anfühlt in einer richtigen Gefängniszelle zu sitzen. Gänsehaut vorprogrammiert! Zum Abschluss gab es dann noch ein schönes Andenken vom lebensgroßen Polizeifuchs geschenkt. Was für ein schaurig-schöner Vormittag!
(ead)

Was tun bei Mobbing in der Schule?

PHMin Carolin Landsmann bekam in ihrem Seminar gleich zweimal Besuch von den Lesefüchsen. Foto: hpm

Das Thema „Ausgrenzung, Mobbing, Streit“ für einen Offenen Abend weckte bei den Lesefüchsen großes Interesse. Die Anmeldungen waren so zahlreich, dass sich Polizeihauptmeisterin Carolin Landsmann, die das Thema behandelte, bereit erklärte, einen 2. Abend anzubieten. Der fand knapp vierzehn Tage später ebenfalls in der Polizeiinspektion 15, Treffauerstr. 56 statt und war ebenso schnell bis auf den letzten Platz des Schulungsraumes völlig ausgebucht.

Zur Zeit wird das Wort Mobbing schnell für alle möglichen Vorkommnisse in der Schule verwendet, Wie zum Beispiel: „Ich bin nicht mehr Deine Freundin“, „Der oder die hat mich geschubst“, und so weiter. Streitereien sollen die Kinder … Weiterlesen →

Das Faultier und das Knäckebrot

Manuela Seidel hatte gleich einen ganzen Arm voller Bücher zur Bücherschau junior ins Stadtmuseum mitgebracht. Foto: hpm

Das sind ja mal Probleme: Bestreicht man ein Knäckebrot nun von der rauen Seite oder eher von der glatten? Was Manuela Seidel auf der Münchner Bücherschau junior ihren jungen Zuhörern servierte, war nicht von schlechten Eltern. Denn in dem Buch von Bob Konrad entwickelt sich aus einer kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen Opa und Oma eine handfester Streit, der alle Erwachsenen im ganzen Dorf erfasst.

Manuela Seidel liest sonst regelmäßig für die Lesefüchse im Verkehrsmuseum vor. Im Münchner Stadtmuseum hatte sie eine kleine, aber ruhig Nische … Weiterlesen →

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