Ein klein wenig Glück hatten die Organisatoren der Bücherschau junior schon in diesem Jahr. Die Corona-Einschrän-kungen haben sie nur zum Teil getroffen. Was noch ganz normal am Samstag, 7. März im Münchner Stadt-museum begann, hörte bereits am Donnerstag der folgenden Woche um 19 Uhr wieder auf. Eigentlich war die Ausstellung für die Dauer von zwei Wochenenden und den dazwischen liegenden fünf Tagen geplant. Alle späteren Einzelveranstaltungen der Bücherschau, und damit auch das zweite Lesewochenende der Lesefüchse, fielen den Vorsichtsmaßnahmen zum Opfer, die eine schnelle Verbreitung des Virus verhindern sollen.

Aber das erste Wochenende lief planmäßig und so nahm denn die  Kinderbuchautorin Michaela Hanauer, bei den Lesefüchsen seit vielen Jahren aktiv,vor den neugierigen Kindern Platz und las vor aus ihrem "Münchener Märchenbuch". Geschichten von einem Hexenhäuschen im Schlosspark, von einem geheimnisvollen Breznreiter oder vom Tanz der Schäffler. Und von den sagenhaften Glücksorten der bayerischen Landeshauptstadt, die angeblich jeden Geldbeutel klimpern lassen und jeden Wunsch erfüllen sollen.

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