Versprochen: Jede Menge Spaß beim Vorlesen

Dr. Manfrd Lucko berät eine Interessentin

Dr. Manfrd Lucko berät eine Interessentin. Foto: hpm

„Ich möchte aktiv werden bei den Lesefüchsen. Geht das auch in Pasing?“ „Ich wohne in Freimann. Wo kann ich da vorlesen?“ „Demnächst gehe ich in Rente und da suche ich jetzt schon mal eine sinnvolle Tätigkeit.“ Wie das geht, das wollten viele Münchner erfahren. Rund 200 Interessenten kamen auf  der Freiwilligenmesse zum Stand der Lesefüchse.

Zum vorletzten Sonntag im Januar hatte die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement zur gemeinsamen Ausstellung gerufen. Der Verein der Lesefüchse war wieder mit dabei.

Naturgemäß kamen mehrheitlich Rentner und Pensionäre. Aber auch viele junge Leute fragten bei den Lesefüchsen nach Möglichkeiten, aktiv zu werden. Das will überlegt sein. Die Lesefüchse stellen Ansprüche an

Angela Kraus erzählt vom vorlesen. Foto: Klaus Weißenberg

Angela Kraus erzählt vom Vorlesen. Foto: Klaus Weißenberg

ihre künftigen Vorleser: Das sogenannte erweiterte polizeiliche Führungszeugnis ist genauso Pflicht, wie das einführende Seminar. Und man muss sich für einen festen Termin in der Woche entscheiden. Wo man denn die Bücher herbekomme und welche man vorlesen solle, wurde oft gefragt. Das war leicht zu beantworten: 1. in der Stadtbibliothek, für die man als Vorleser einen Ausweis erhält. Und 2. die Bücher, die einem selber und die Vorlesekinder interessieren. Vorschläge dafür stehen zuhauf auf unsere Webseite. Was wir bieten: Eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit, Mitwirkung an der Sprachentwicklung der Kinder und jede Menge Spaß dabei.

Geschäftsstellenleiterin Christine Ackermann und Marlis Engelhardt berieten Interessenten auf der Messe. Foto: Alessandro Podo

Unter den 85 Ausstellern im Gasteig war der Stand von Deutschlands größter Leseinitiative leicht zu finden. Drei neu gestaltete Rollups mit den bekannten, netten Bildern von Stephanie Duckstein wiesen schon von weitem den Weg. Christine Ackermann von der Geschäftsstelle gemeinsam mit Marlis Engelhardt, Dr. Manfred Lucko, Angela Krause und Hans-Peter Meier berieten umschichtig die vielen Interessenten. Sie stellten den Verein und seine Ziele vor, berichteten aus Schulen und Bibliotheken und den anderen Leseorten. Am Ende des Tages konnten sie eine lange Liste von Interessenten von der elften Freiwilligenmesse wieder mit  zurück ins Büro nehmen. Schließlich lesen wir ja in Pasing vor und in Freimann auch.

(hpm)

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