Buchtipp

Ein Pferd namens Milchmann

von Hilke Rosenboom
und Anke Kuhl (Illustrationen)
Carlsen Verlag
ISBN: 978-3-551-35663-5

Als an einem Montag Morgen ein großes, hustendes Pferd auf der Terrasse steht, das auch noch durch die geöffnete Türe ins Wohnzimmer drängt und dort in aller Seelenruhe auf den Teppich äpfelt, hat der neunjährige Herman ein richtiges Problem. Dabei war er nur wegen eines leichten Fiebers zu Hause geblieben. Nun aber gilt es, Milchmann – so hat er das Pferd getauft – zu verstecken, ehe die Eltern nach Hause kommen. Und überhaupt – was macht man mit so einem Pferd, woher kommt es und wem gehört es?

Aus dieser Situation entwickelt Hilke Rosenboom eine spannende Geschichte, die sie, sprachlich gewandt, mit viel Humor erzählt. Bis alles zu einem guten Ende kommt, hat Herman reichlich Schwierigkeiten zu meistern. Er merkt bald, dass nicht nur er Probleme hat und dass er sich zu deren Lösung nicht auf Andere verlassen kann – aber auch, dass Hilfe ganz unerwartet kommen kann.

Die Themenbereiche „Verantwortung übernehmen“, „Gut meinen reicht nicht“, aber auch „Umgang mit alten Menschen“ (denn von dort her erhält Herman Hilfe) lassen sich anhand der Geschichte gut ansprechen. Ich habe für das Buch mit meinen Drittklässlern fünf Vorlesestunden gebraucht, und sie waren gespannt und aufmerksam bis zum Schluss.

Für Kinder ab 8 Jahren.

Empfohlen von Harald Thomas

In der Stadtbibliothek: Kinder- und Jugendbibliothek Am Gasteig, Allach, Berg am Laim, Giesing, Hasenbergl, Maxvorstadt, Moosach, Neuaubing, Sendling Westend und Fahrbibliothek 3

Zu finden im Interessenkreis: Kinder / Krimi

unter der Signatur: k ROS

 

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